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Rundwanderweg durch Errichtung einer Hängeseilbrücke über dem Hennesee

Viele Menschen nutzen den Randweg der Hennetalsperre für einen erholsamen Spaziergang mit Blick auf den See weit weg vom Lärm der Straße. Für eine Umrundung des See’s, etwa 16 Kilometer Strecke, muss man schon 4 Stunden Wegzeit einkalkulieren.

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Arboretum rund um den Biggesee

Arboretum rund um den Biggesee

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Hennesee

Konzeptidee "H²O am See“

Der Hennesee - so wie die anderen Sauerländer Seen - bietet eine enorme Erholungsqualität und auch heute schon ein attraktives Freizeitangebot.
Während es an innovativen Ideen in der Tourismusbranche nicht zu mangeln scheint, gibt es im Bereich „Arbeit und Freizeit“ noch Luft nach oben.

Die Arbeitswelt befindet sich aktiv im Wandel und so stehen nun Themen wie Coworking und auch die logische Weiterentwicklung dessen – also Coworkation - im Vordergrund.
Die meisten Selbstständigen, Freiberufler und Arbeitnehmer streben ein hohes Maß an Flexibilität und persönlicher Freiheit im Arbeitsalltag an, tragen aber dennoch meist das Motto „Work hard, play hard“.
Dies führt zu einem unverkennbaren Trend nach „hybriden Ferien“, in dem Menschen nach Möglichkeiten suchen, Arbeit – bevorzugt im Sinne von Coworking - und Urlaub miteinander zu verbinden.
Diese Anziehungskraft bietet ein enormes Potential für die Seenregion, das unbedingt ausgeschöpft werden sollte.

Wir - das Planungsbüro Raumzenit aus Schmallenberg - schlagen daher konkret die Weiterentwicklung der Halbinsel Hentenberg angrenzend an das "H1 am See" vor.
Wir stellen uns eine aus naturschutzgründen vertretbare Anzahl von kleinen, tropfenförmigen Baukörpern vor, die sich in ihrer Dimensionierung an Tinyhouses orientieren.
Die Verwendung von regionalen, nachhaltigen Baustoffen versteht sich für uns von selbst, ebenso wie eine schonende Integration in die Landschaft.
Die kleinen Baukörper sollen aufgeständert werden, so dass kaum Fläche versiegelt wird.
Die Formsprache als Tropfen ist wegen der Seenähe selbsterklärend und stellt einen einzigartigen USP dar, um neue Rückzugsorte in naturnaher Umgebung zu schaffen.

Es geht uns nicht darum, ein rein touristisches Konzept zu entwickeln.
Der Fokus liegt darauf alle drei Faktoren - Arbeit, Freizeit und Urlaub - gleichermaßen zu verknüpfen. Also einen guten Ort für „Coworkation“ zu schaffen. Ziel muss es dabei sein, Fachkräfte in der Region zu halten und Neue zu gewinnen.
Das geht aus unserer Sicht nur dann, wenn wir es den Menschen ermöglichen, sich ihr Leben in dem New Work Kontext auf- oder auszubauen und wir wollen dies mit unserem Konzept fördern.
So kann u.a. dem Familiennachzug für gewonnene Führungs- oder Fachkräfte mit unserem Projekt der Einstieg erleichtert werden.

Für die F&B Versorgung, aber auch für Tagungen, Multifunktionsräume oder (freie) Trauungen können Synergien mit dem "H1 am See" genutzt werden.
Es ist zudem denkbar, nicht ausschließlich Baukörper für die Beherbergung mit modernem Arbeitsplatz und gut ausgestatteter Medientechnik zu schaffen, sondern weitere Gebäude, die die o.g. Bedarfe mitabdecken können.
Auch die infrastrukturelle, sowie verkehrstechnische Anbindung mit dem ÖPNV sollte in dem Zuge ausgebaut werden. Die lokale Wirtschaft, genauso wie die Innenstadt, können so ebenfalls stark profitieren.

Die Stadt Meschede mit ihrem Hennesee hat durch die Realisierung dieses Projekts die Chance, nicht nur Vorreiter für die Region, sondern für das gesamte, noch recht junge Thema Coworkation zu sein.
Wäre es nicht schön, wenn der ländliche Raum nicht wie sonst so oft den urbanen Trends hinterherläuft, sondern selbst Pionier wäre und so das Profil des Hennesees schärfen könnte?